Stellen Sie sich bitte einmal vor, Sie leben in Stuttgart.

Und nun stellen Sie sich bitte weiter vor, Sie hätten heftige Schmerzen und würden dringend ärztliche Hilfe benötigen. Wir hoffen, dass Ihnen das nie passieren möge, aber bitte folgen Sie weiter unserem kleinen Gedanken-Experiment.

Also, Sie sind schwer erkrankt und haben heftige Schmerzen. Was tun Sie? Sie rufen den Notarzt, der in wenigen Minuten bei Ihnen ist. Ist doch ganz normal !

Und nun nach Nepal. Sie sind schwer erkrankt und haben heftige Schmerzen. Was tun Sie?

Sie bitten einen Verwandten oder einen kräftigen Träger, Sie schnellstens zur nächsten Straße zu tragen. Auf dem Rücken über enge Gebirgspfade, 12 oder mehr Stunden, in manchen Gegenden mehrere Tage über steile Pässe von 4000 m Höhe und durch tiefe Täler. Dann sind Sie an der nächsten Straße, die wir Feldweg nennen würden. Und weiter geht es

mit klapprigen Bussen bis in den ersten Haupt-Ort, auch ein Dorf oder eine Kleinstadt, aber mit einem Arzt.

Es sind nun meist mehrere Tage vergangen. Vielleicht kann der Arzt Ihnen noch helfen, vielleicht auch nicht.

Sie sagen nun, wir übertreiben? Machen Sie sich bitte selbst ein Bild von der Situation in den entlegenen Gebieten in Nepal, dort, wohin wir, MountainSpirit, Hilfe bringen.

Und stellen Sie sich vor, von Ihrer Wohnung in Stuttgart ist der nächste Arzt in Karlsruhe, Ulm oder Reutlingen. Nur nicht so, wie Sie es gewohnt sind. Einfach, ohne Apparate und Labore, nur mit wenigen verfügbaren Medikamenten. Und auf dem Weg dazwischen liegen die Alpen.

Meinen Sie nicht auch, da sollte man helfen, den Menschen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen ? Dort in den entlegenen Gebieten mit den Menschen zusammen Dorf-Kliniken errichten und betreiben ?

Wir meinen es.

Bitte Helfen Sie uns beim Helfen.