Einsatz Arunprojekt 10.04. 2016 – 30.04. 2016
Medizinisches Team
Ankunft in Kathmandu am 11.04.,  Vorbereiten der Unterrichts- und Hilfsmaterialien.  Detaillierte Vorbereitung der workshops mit den Übersetzerinnen Binita und Nanchu (sehr gut qualifizierte Krankenschwestern aus Kathmandu) am 12.04.  

Verladen des Gepäcks und zeitige Abfahrt im Kleinbus am 13.04., spätnachmittags Ankunft in Dharan, Besichtigung des großen Lehrkrankenhauses.

 Sehr zeitiger Start am 14.04. Heiße und schwierige Fahrt über Hile nach Khandbari, nachmittags Ankunft, danach Meeting mit HNFF. Darstellung durch Tsedar Bhutja der Situation im Aruntal nach Erdbeben und Blockade der indischen Grenze, Stand der Sanierungsarbeiten, Einsatz der Spendengelder, geplante Vorhaben für 2016. Morgendlicher Start per Jeep über notdürftig sanierte Piste am 15.04. nach Heluwabesi, Treffen der Trägermannschaft, Verteilung des Gepäcks, Aufbruch gegen 12.00 Uhr.

Ankunft nach fünf Stunden in großer Hitze in Sishuwa und zeitiger Aufbruch am 16.04. Ankunft in Chepchewa, Frühstück, Bezug der kleinen Hüttenräume, Grundreinigung im Fluß, Besichtigung des Health Posts – mit Spendengeldern grundsaniert und Materialübergabe an die Healthworker

 

und des neuen Gewächshauses – mit Spendengeldern aufgebaut.

Besprechung des gesamten Unterrichtsprogramms mit Binita und Nanchu. Pünktlicher Beginn 10.00 Uhr am 17.04. mit dem Unterricht der 22 volunteers. Aufteilung in zwei Gruppen:  Womans Health,  Trauma, Disaster Management und First Aid.

Nach der Mittagspause Wechsel der Gruppen und Unterricht bis abends. Fortsetzung der workshops am 18.04., abends jeweilige Nachbesprechung. Am 19.04.werden alle Teilnehmerinnen in Home Medicine unterrichtet, anschließend Verteilung der Zertifikate und der „volunteer-bags“, die in Kathmandu produziert wurden. Gefüllt sind diese mit gespendeten und zugekauften Utensilien für die Erste Hilfe vor Ort, die Betreuung Schwangerer und die Betreuung Erkrankter.

 

Dankbarer und fröhlicher Ausklang und Verabschiedung. An jedem Tag erfolgten Sprechstunden für Akutfälle aus der Region. Anschließend Besuch der Schule oberhalb von Chepchewa. Der gespendete PAUL steht ungepflegt am falschen Standort. Klare Vereinbarung: das Gerät wird verantwortlich genutzt und gewartet oder es muss unter Kostenbeteiligung zurückgegeben werden!

Zeitiger Aufbruch am 20.04. Zunächst Abstieg nach Sishuwa, danach Steilaufstieg (1200 Hm) bei großer Hitze( 33°C) nach Tamku. Unterwegs Pause an ärmlicher Dorfschule, verschönt durch lautstarken Gesang der Kinder, Spendenübergabe an den Lehrer für Schulmaterialien und Verabschiedung von Bala und Tsedar nach Lakuwa.

Nach acht Stunden ist Tamku erreicht, Bezug einer kleinen Lodge und Detailplanung der nächsten Tage. Pünktlicher Beginn der workshops am 21.04., Ganztagesprogramm für 11 volunteers 

 

 

Später akute Patientenversorgung, dann abendliche Besprechung

ganztägiger Workshop, das restliche Team bricht nach Manetar auf (500 Hm). Der im Herbst gespendete PAUL steht in gutem Zustand am richtigen Platz und wird genutzt.

Freundliche Willkommenszeremonie auf dem Dorfplatz, Übergabe der gespendeten Kleider und der Sämereien für die Gewächshäuser, Führung durch dieselben, herzliche Verabschiedung mit vielen Segenswünschen und Bildern.

Nachmittags Brillen-Sprechstunde, viele passende Brillen können verteilt werden. Chirurgische Versorgung eines verletzten 12-jährigen, der zwei Tage herangetragen wurde; genaue Anweisungen für die weitere Betreuung werden hinterlassen.

Unterricht der volunteers in Home Medicine am folgenden Tag. Verteilung der Zertifikate und „volunteer-bags“, kleine Abschiedszeremonie, danach Packen der Rucksäcke im Quartier.

 

Am späten Abend chirurgische Versorgung eines akut Verletzten, den die volunteer-Schwiegertochter perfekt erstversorgt hatte! Unsere workshops hatten Erfolg!

Abstieg mit dem Patienten & Sohn am zeitigen Morgen darauf nach Heluwabesi, Ankunft nach fünf Stunden in großer Hitze, gemeinsame Jeep-Fahrt nach Khandbari.

Dank großzügiger Spendengabe sofortiger Weitertransport des Patienten per Jeep nach Dharan, Weiterbehandlung und Operation erfolgten noch in der Nacht. Einkauf notwendiger medizinischer Materialien für den Health Post in Tamku und Abschlussessen mit dem HNFF-Team. Aufbruch nach Tumlingtar am nächsten Morgen und schöner Flug nach Kathmandu mit Blick auf die Himalayakette.

 

In den folgenden Tagen Meetings mit Nanchu und Binita mit Zertifikatübergabe und Bezahlung, mit Bala und Tsedar von HNFF zur abschließenden Analyse des Arun-Projekts seit 2013 und Übergabe weiterer Materialien für die Health Posts im Aruntal.

Verspäteter Start in Kathmandu zur Heimreise, deshalb ungeplanter Zwischenstopp in Istanbul und gute Ankunft am 01.05.2016.
Herzlichen Dank für die Unterstützung von Mountain Spirit Deutschland e.V. an alle Förderer und Unterstützer für das jahrelange Engagement!
Das Medizin-Team